Mittwoch, 17. Mai 2017

Wertvolle Datenbank mit Maßnahmen zur Luftreinhaltung

Mit MARLIS bietet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) eine  Datenbank mit einer Bewertung von Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft und deren schadstoffmindernde Wirkung. Bisher wurde die Datenbank per CD fortgeschrieben. Nun ist sie kostenlos im Internet verfügbar und somit "tagesaktuelle". Derzeit sind ca. 5.000 einzelne Maßnahmen dokumentiert, die in der Datenbank nach vielfältigen Kriterien recherchierbar sind. Sie bietet eine wertvolle Hilfestellung für Wissenschaft und Planung. Die Datenbank ist zu finden unter: www.bast.de/DE/MARLIS/MARLIS_node.html

Donnerstag, 27. April 2017

Institut für Städtebau: Seminar Städtebau und Mobilität

Das Institut für Städtebau, Berlin, veranstaltet am 12. und 13. Juni 2017 in Berlin das Seminar "Städtebau und Mobilität - Aktuelle Herausfordreungen und innovative Konzepte für die Stadt der Zukuft". Jochen Richard wird einen Vortrag mit dem Thema "Umweltgerechte Innenentwicklung: Lärmminderung - Luftreinhaltung - Klimaanpassung" beitragen. Die Teilnahmebedingungen sind zu finden unter www.isw.-isb.de.

Landesgartenschau Bad Herrenalb: Vortragsveranstaltung und Besichtigung

Das "Forum Zukunft grünes Bauen" bietet am 23. Mai 2017 anlässlich der Landesgartenschau Bad Herrenalb eine Vortragsveranstaltung zum Thema "Nachhaltige Stadtentwicklung" mit anschließender Besichtigug der Landesgartenschau an. Jochen Richard wird einen Vortrag zum Thema "Umweltanforderungen an den öffentlichen Straßenraum - Potenziale für die Betonpflasterbauweise" halten. Anmeldungen sind im Internet möglich unter www.beton.org -> Aktuell -> Veranstaltungen.

Dienstag, 18. April 2017

PRR in die German Partnership for Sustainable Mobility aufgenommen

Die German Partnership for Sustainable Mobility (GPSM) arbeitet als Vermittler für eine nachhaltige Mobilität und grüne Logistiklösungen aus Deutschland (www.german-sustainable-mobility.de). Als Plattform für den Austausch von Wissen, Fachwissen und Erfahrungen unterstützt GPSM die Transformation hin zur Nachhaltigkeit in Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie dient als Netzwerk für Informationen aus Hochschulen, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Verbänden.

PRR kann hier neben seinen langjährigen Erfahrungen im Bereich nachhaltiger Mobilität den Aspekt des Lärmschutzes verstärkt in die Entwicklungszusammenarbeit einbringen.

GPSM ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Donnerstag, 23. März 2017

Möchengladbach: Auf dem Weg zu einer zukünftsfähigen Mobilität

Die Stadt Mönchengladbach hat über viele Jahre eine stark auf den Kfz-Verkehr ausgerichtete Verkehrspolitik betrieben. Das zerschneidet Stadtviertel, beeinträchtigt die Stadtgestalt und führt zu erheblichen Umweltbelastungen. Die Stadt hat deshalb beschlossen, sich mit der Aufstellung eines Mobilitätsplans die Grundlage für eine zukunftsfähige Verkehrsentwicklung zu geben und PRR mit dieser Aufgabe beauftragt. Ergänzend bearbeitet PRR als Grundlage für den Mobilitätsplan verschiedene Fachgutachten wie den Masterplan Nahmobilität (ARGE mit AB Stadtverkehr und weiteren Projektpartnern), eine flächendeckende verkehrs- und straßenräumliche Untersuchung des Straßennetzes und ein Konzept zum Parkraummanagement.

Hennigsdorf - Machbarkeitstsudie zur Gestaltung der zentralen Achse Fontanestraße

In der Stadt Hennigsdorf erschließt der Straßenzug Fontanestraße – Edisonstraße das westliche Stadtzentrum und die angrenzenden Wohngebiete. Eine funktionale und dennoch hochwertige Gestaltung des Straßenraums ist bei dieser Lage im Stadtraum gefordert. Für den 2,4 km langen und mit bis zu 37 m Breite sehr großzügig dimensionierten Straßenraum erstellt PRR eine Machbarkeitsstudie, um im Vorfeld der Objektplanung grundsätzlich denkbare und umsetzbare Lösungen zu identifizieren.

Dienstag, 10. Januar 2017

Innovatives Mobilitätskonzept für das Berliner "Stadtquartier Westend"

Die Deutsche Wohnen Construction and Facilities GmbH plant im "Stadtquartier Westend" eine Attraktivierung und Nachverdichtung des bestehenden Wohngebiets. Wesentlicher Teil des Projekts ist die Entwicklung einer innovativen Mobilitätsstrategie. Mit dem von PRR durchgeführten Gutachten wurde die Grundsatzstudie weiter ausgearbeitet und der Nachweis der grundlegenden Machbarkeit erbracht. Nun geht das Projekt in der nächsten Stufe in den Abstimmungsprozess mit Mietern und Bezirk. Das Projekt ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert und Praxispartner des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts "WohnMobil".

Montag, 2. Januar 2017

Umgebungslärmrichtlinie: Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland - Pläne von PRR nicht beanstandet

Im Vertragsverletzungsverfahren 2016/2116 gegen die Bundesrepublik Deutschland bemängelt die EU-Kommission in ihrem Aufforderungsschreiben vom 29. September 2016, dass neben zahlreichen, bisher nicht vorliegenden Lärmaktionsplänen ein Teil der gemeldeten Aktionspläne bestimmten Anforderungen der EU- Umgebungslärmrichtlinie – insbesondere für Hauptverkehrsstraßen – nicht entsprechen. Mit Schreiben vom 6. Oktober 2016 wurden die Länder zur möglichst zeitnahen Beseitigung von berechtigten Beanstandungen aufgefordert (Bundestags-Drucksache 18/10151).

Von PRR bearbeitete Lärmaktionspläne wurden von der EU-Kommission nicht beanstandet. PRR kann damit auch für die anstehende dritte Runde die Sicherheit bieten, dass die Lärmaktionspläne die rechtlichen Vorgaben der EU-Richtlinie 002/49/EG erfüllen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Umbau von Seecontainern zu Kindertagesstätten im Township Mfuleni

Auch in diesem Jahr haben wir, wie schon seit vielen Jahren, wieder die Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. (DESWOS) unterstützt, dieses mal ist es ein Projekt in einem Township in Südafrika.



Mehr als 52.000 Menschen leben im größten Township bei Kapstadt, Mfuleni. Die Kinder haben einen schwierigen Start in die Zukunft. Zwar gründen zahlreiche Tagesmütter informelle Kindertagesstätten, um Babys und Kleinkinder zu betreuen. Aber die einfache Hütten sind klein und oft mit unzumutbaren hygienischen Bedingungen ausgestattet. Wo sollen die vielen Kinder schlafen? Wie werden die Babys gewickelt, wenn es kein fließendes Wasser gibt? Wo sollen die Kleinen auf die Toilette gehen, wenn es nur ein WC für alle gibt? Wie soll man für 80 Kinder kochen, ohne Strom?

Inmitten des Townships haben die DESWOS und Matchbox im Jahr 2014 den Bau der ersten Kindertagesstätte  gefördert. Vier ausgediente Schiffscontainer wurden umgebaut und mit Anschlüssen für Strom und Wasser ausgestattet. Nach wenigen Tagen entstanden helle und bunte Spielräume, eine Küche, Toiletten und Waschmöglichkeiten sowie eine überdachte Spielfläche. Heute werden hier 150 Babys und Kleinkinder betreut und lernen lesen und schreiben, zeichnen und basteln. Nachmittags lernen Jugendliche für ihre Schulabschlussprüfungen und abends nähen Frauen Kleidung beispielsweise für die Schulkinder. An Wochenenden stehen die Räume der Gemeinschaft für Feierlichkeiten, Versammlungen und kleine Märkte zur Verfügung.
   

Aktuell braucht die DESWOS Spenden für vier weitere Einrichtungen. Küchencontainer mit Ausstattung, Toiletten und Waschmöglichkeiten, Spielgeräte werden benötigt. Bunt, hell und voller Leben soll es für über 300 Kinder weitergehen - und für für viele weitere in der Zukunft!

Wenn auch Sie die Arbeit der DESWOS unterstützen wollen:
DESWOS e.V.
Spendenkonto IBAN DE87 3705 0198 0006 6022 21
Sparkasse KölnBonn SWIFT-BIC COLSDE33

Weitere Informationen finden Sie unter www.deswos.de

Mittwoch, 30. November 2016

Weihnachtsschmuck aus Recycling-Material

Weihnachtsschmuck aus Recyclingmaterial im öffentlichen Raum, geht das? Ja. In viele Kommunen entlang der Algarve in Portugal ist diese umweltbezogene und damit auch symbolische Art des Weihnachtsschmucks zu finden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und regt zur Nachahmung an.


Montag, 7. November 2016

European Grean Leaf - kleine "Umwelthauptstädte" gesucht

Essen ist 2017 die "Grüne Haupstadt Europas" (siehe auch www.essengreen.capital) und damit seit 2010 die achte Umwelthauptstadt. Dieser Wettbewerb richtet sich an die großen Städte und Metropolen. Ein noch relativ neues und deshalb noch unbekanntes Gewächs in dieser Familie ist das European Green Leaf. Dieser jährlich von der EU ausgerichtete Wettbewerb richtet sich an die kleineren und mittleren Kommunen mit 20.000 bis 100.000 Einwohner. Drei Ziele verfolgt der Wettbewerb:

  • Städte bekannter zu machen, die sich für die Umwelt engagieren und grünes Wachstum fördern
  • Die Bürger einzubinden und das Umweltbewusstsein der Bewohner zu stärken
  • Städte zu finden, die als "grüne Botschafter" andere Städte ermutigen, sich nachhaltig zu entwickeln

Weitere Informationen finden Sie unter

Samstag, 22. Oktober 2016

Gemeinde Rudersberg und PRR bei Deutschem Verkehrsplanungspreis 2016 ausgezeichnet

Auszug aus der Mitteilung der Gemeinde Rudersberg: 

Bürgermeister Martin Kaufmann: „Wir sind Sieger der Herzen“. Starkes, fast schon sensationelles Ergebnis für Rudersberg: Beim Verkehrsplanungspreis 2016 landete die Gemeinde mit ihrem Projekt „Ortsdurchfahrt Rudersberg – eine Gemeinde erobert ihre Mitte zurück“ auf Platz zwei – hinter Kassel und gleichauf mit Hamburg. Es hatten sich 21 Kommunen beworben. Für gewöhnlich sind Gemeinden der Größe Rudersbergs bei solchen Wettbewerben eher chancenlos. Dementsprechend groß war die Freude bei der Delegation aus dem Wieslauftal: „Wir sind der Sieger der Herzen“, sagte Bürgermeister Martin Kaufmann bei der Preisverleihung am Donnerstagabend in Berlin.

Kaufmanns Begründung: „Es gab für uns die längste Laudatio, den längsten Applaus – und die Beobachter waren sich auch einig, dass unsere Präsentation am gelungensten war.“ Die Würdigung wurde von Anke Karmann-Woessner gehalten, Leiterin des Stadtplanungsamtes Karlsruhe. Sie hob die Vorbildfunktion des Rudersberger Projekts hervor. Dieses sei „richtungsweisend für Kommunen dieser Größe in Deutschland“. Bei der Planung und Umsetzung wurde die Gemeinde Rudersberg unterstützt von den Planungsbüros Richter-Richard (PRR) sowie Bolz und Partner.


Weitere Informationen siehe auch: PLANERIN, Heft 5, 2016.